Gestern gedachte ich zum Volkstrauertag unserer Toten mit folgender Ansprache:
Lieber Bürgerinnen und Bürger,
verehrte Teilnehmer unserer heutigen Gedenkveranstaltung,
wir haben uns heute hier versammelt, um an die Toten infolge von Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern – an die Soldaten, die ihr Leben auf den Schlachtfeldern ließen und ebenso an die unzähligen Zivilisten, die Leid, Flucht und Vertreibung erfahren mussten.
Der heutige Volkstrauertag mahnt uns, innezuhalten und die Erinnerung wachzuhalten – und das nicht aus eigener Schuld, sondern aus Verantwortung. Ich meine damit Verantwortung gegenüber unserer Geschichte, gegenüber den Generationen vor uns und vor allem gegenüber denen, die nach uns kommen.
In den Gräbern, die weit über ganz Europa verteilt sind, ruhen nicht nur die Gefallenen. In ihnen ruht auch die Warnung vor dem, was geschehen kann, wenn Länder und deren Regierungen den Weg der Verständigung und der Vernunft verlassen.
Die Toten mahnen uns, Frieden nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten, sondern als eine Aufgabe, an der wir jeden Tag neu arbeiten müssen.
Deutschland hatte nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts den Weg der Versöhnung beschritten. Diesen Weg gilt es zu bewahren – durch Erinnerung, durch Verantwortung sowie durch eine respektvolle Diplomatie.
Darum muss es heute wie auch in Zukunft heißen: Nie wieder Krieg! Nie wieder Krieg! – Ich danke Ihnen!
Euer Edgar Naujok
Mitglied des Deutschen Bundestages/direkt gewählt im Landkreis Leipzig
Quelle: www.afd-landkreisleipzig.de
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