Pistorius‘ Angriff auf US-Unterhändler schadet dem deutschen Ansehen

Berlin, 16. Dezember 2025. Zur Kritik von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an der US-Delegation während der Ukraine-Gespräche im Kanzleramt erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:

„Der öffentliche Angriff von Minister Pistorius auf die diplomatischen Unterhändler der USA, Steve Witkoff und Jared Kushner, während diese sich mit Bundeskanzler Merz und Präsident Selenskyj austauschten, ist ein Affront gegen diplomatische Gepflogenheiten und schadet dem Ansehen Deutschlands. Pistorius, der nicht an den Gesprächen teilnahm, erklärte im ZDF: ,Es ist zumindest alles andere als eine ideale Aufstellung für eine solche Verhandlung, aber wie heißt das so schön? Man kann nur mit den Menschen tanzen, die auf der Tanzfläche sind.‘ Diese öffentliche Herabsetzung der Unterhändler durch den Verteidigungsminister steht im krassen Gegensatz zum Ergebnis: Der US-Sondergesandte Witkoff sprach später von ,großen Fortschritten‘. Diplomatie und Verhandlungen dürfen nicht durch politische Eitelkeiten sabotiert werden. Die AfD-Fraktion fordert von der Bundesregierung, die Bemühungen der USA um eine schnelle Beendigung des Ukraine-Krieges mit dem gebotenen Respekt zu behandeln. Dies wäre das mindeste, wenn sie schon keinen Beitrag zum Friedensprozess leistet.“

Quelle: afdbundestag.de

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