Edgar Naujok: steigende Insolvenzzahlen: Wirtschaftlicher Niedergang soll verschleiert werden

+++ Pressemitteilung +++
Berlin, 14.01.2026

Die Entscheidung des Statistischen Bundesamtes, künftig die Veröffentlichung vorläufiger Insolvenzzahlen einzustellen, kommentiert der AfD-Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok wie folgt:

„Unsere Wirtschaft – Mittelstand wie Großunternehmen – steht am Abgrund. Das sehe ich in meinem Wahlkreis exemplarisch u. a. bei der anstehenden Stilllegung des Dow Chemical-Werkes in Böhlen. Auch vom Aus zahlreicher Handwerksbetriebe und Gastronomieeinrichtungen erfahre ich regelmäßig. Arbeitsplätze und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gehen unserer Region unwiederbringlich verloren. Diese Situation lässt sich leider auf ganz Deutschland übertragen. Von dem durch Bundeskanzler Merz angekündigten neuen Wohlstand ist bislang nichts zu erkennen.

Die jetzige Entscheidung des Statistischen Bundesamtes kann damit nur als ein offener Versuch der Bundesregierung gewertet werden, unseren wirtschaftlichen Niedergang zu verschleiern. Fehlentwicklungen sollen nicht mehr erkannt oder gar bekämpft werden. Die Vermutung liegt nahe, dass mit der Entscheidung bewusst Einfluss auf das Wahljahr 2026 genommen werden soll. Hinzu kommt, dass andere Betriebe und Unternehmen keine Insolvenz anmelden, sondern aufgrund unwirtschaftlicher Standortfaktoren schlichtweg schließen, was das Ausmaß des Niedergangs noch ansteigen lässt.

Ich plädiere deshalb mit Nachdruck dafür, die Ursachen für diese Misere klar zu benennen: eine explodierende CO2-Bepreisung, der Verzicht auf eine verlässliche Energieversorgung, zunehmende staatliche Regulierung sowie eine immense Steuer- und Abgabenlast. Gerade hier sollte konsequent angesetzt werden, statt den Blick auf die Wirklichkeit durch fehlende Transparenz weiter einzuschränken!“

Euer Edgar Naujok
Mitglied des Deutschen Bundestages/direkt gewählt im Landkreis Leipzig

Quelle: www.afd-landkreisleipzig.de

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