Klingbeil verschachert Posten bei Immobilienbehörde
Berlin, 14. Februar 2026. Die Berufung der SPD-Politikerin Dorothee Martin in den Vorstand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wirft Fragen zur Transparenz und zur politischen Unabhängigkeit des Auswahlverfahrens auf. Die Behörde untersteht der Rechts- und Fachaufsicht des von Lars Klingbeil geführten Bundesfinanzministeriums. Der Vorstandsposten ist mit rund 300.000 Euro jährlich dotiert. Die BImA verwaltet Immobilien und Liegenschaften des Bundes im Wert von mehr als 22 Milliarden Euro. Hierzu erklärt der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk:
„Wenn ein Bundesminister eine enge Parteifreundin für einen Spitzenposten in einer ihm unterstellten Bundesbehörde vorschlägt, dann entsteht zwangsläufig der Eindruck politischer Begünstigung. Gerade bei einer Position mit einem Jahresgehalt von rund 300.000 Euro und Verantwortung für milliardenschwere Vermögenswerte des Bundes muss jede Form von Vetternwirtschaft ausgeschlossen sein. CDU und SPD zeigen gerne mit dem Finger auf die Opposition und unterstellen mangelnde Integrität. Doch wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen, dass dabei immer auch drei Finger auf einen selbst zurückweisen. Die Bürger erwarten ein offenes, objektives und nachvollziehbares Auswahlverfahren. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Parteibuch und persönliche Nähe wichtiger sind als fachliche Eignung und Leistung. Wir fordern daher vollständige Transparenz über das Besetzungsverfahren, die geprüften Kandidaten und die zugrunde gelegten Auswahlkriterien. Vertrauen in staatliche Institutionen entsteht durch Klarheit und Nachvollziehbarkeit, nicht durch politische Seilschaften.“
Quelle: afdbundestag.de





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