Exzellenzstrategie darf kleinere Universitäten nicht benachteiligen

Berlin, 16. März 2026. Zur Entscheidung über die neuen Exzellenzuniversitäten teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Christoph Birghan mit:

„Die Entscheidung über neue Exzellenzuniversitäten im Rahmen der bundesweiten Exzellenzstrategie rückt erneut die Frage nach Fairness und Struktur dieses Förderprogramms in den Mittelpunkt. Ziel ist es, Spitzenforschung zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems zu sichern. Zugleich bestehen Zweifel, ob das derzeitige Verfahren diesem Anspruch gerecht wird. Im Rahmen der Exzellenzstrategie konkurrieren die deutschen Universitäten um den prestigeträchtigen Titel Exzellenzuniversität und Fördermittel in Millionenhöhe. Voraussetzung für den Status Exzellenzuniversität ist unter anderem der Erfolg bei mehreren Exzellenzclustern. Diese groß angelegten Forschungsverbünde erfordern erheblichen organisatorischen und finanziellen Aufwand – und damit beträchtliche institutionelle Ressourcen. Gerade hier zeigt sich eine strukturelle Schieflage. Große Universitäten verfügen häufig über eigene Stabsstellen und Fördermittelabteilungen, die sich gezielt der Einwerbung von Drittmitteln und der Organisation solcher Verbünde widmen. Kleinere und mittlere Universitäten können vergleichbare Strukturen oft nicht vorhalten. Der Wettbewerb entscheidet daher nicht allein über wissenschaftliche Qualität, sondern zunehmend auch über institutionelle Größe und administrative Kapazitäten. Die AfD-Bundestagsfraktion wird mit ihren parlamentarischen Initiativen die Weiterentwicklung der Exzellenzstrategie vorantreiben. In den kommenden Wochen werden wir unsere grundsätzliche Unterstützung, aber auch die Notwendigkeit einer umfassenden Evaluation im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung deutlich herausstellen können.“

Quelle: afdbundestag.de

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