Edgar Naujok: Neue EU-Verpackungsverordnung belastet Gastronomie und Mittelstand
Die geplanten Regelungen der Europäische Union zur Verpackungsverordnung (PPWR) stoßen auf deutliche Kritik. Ab dem 1. Januar 2030 sollen Portionspackungen für Ketchup, Mayonnaise oder Kaffeesahne beim Verzehr in Restaurants verboten werden. Gastronomen müssten künftig auf Spender, offene Gefäße oder alternative Lösungen umstellen, was nach Einschätzungen aus der Branche mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Der Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok erklärte dazu:
„Die neuen Vorgaben aus Brüssel sind ein weiteres Beispiel für überbordende Bürokratie, die insbesondere kleine und mittelständische Gastronomiebetriebe hart trifft. Statt Entlastung erleben unsere Wirte immer neue Auflagen und zusätzliche Kosten.“
Nach Branchenangaben könnten durch die Umsetzung jährliche Mehrkosten in Millionenhöhe sowie zusätzliche einmalige Umstellungsausgaben entstehen. Naujok kritisierte zudem die Haltung der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die Position der SPD:
„Die Bundesregierung hätte sich in Brüssel stärker für die Interessen unserer Gastronomie einsetzen müssen. Wir brauchen weniger Regulierungsdruck und mehr wirtschaftliche Vernunft, damit Restaurants und Cafés auch künftig wirtschaftlich arbeiten können.“
Naujok fordert daher eine Überarbeitung der geplanten Vorschriften und eine spürbare Entlastung für Gastronomie und Mittelstand.
Euer Edgar Naujok
Mitglied des Deutschen Bundestages/direkt gewählt im Landkreis Leipzig
Quelle: https://www.merkur.de/verbraucher/ketchup-knall-bruessel-eu-verordnet-verpackungs-revolution-tuetchen-94138259.html

Quelle: www.afd-landkreisleipzig.de





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