Recht auf Leben ist Grundlage jeder echten Frauen- und Familienpolitik
Berlin, 22. Juni 2026. Heute wurde in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PVER) der Vigdís-Preis zur Frauenförderung an die sogenannte Initiative „My Voice, My Choice: Für einen Zugang zu sicheren Abtreibungen“ vergeben. Die anwesenden AfD-Abgeordneten sowie Mitglieder der konservativen ECPA-Fraktion haben daher den PVER-Plenarsaal aus Protest verlassen. Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der PVER, Malte Kaufmann, erklärt dazu:
„Mit der Auszeichnung von ‘My Voice, My Choice: Für einen Zugang zu sicheren Abtreibungen’ hat die PVER den Vigdís-Preis politisch instrumentalisiert. Frauenförderung sollte zum Gemeinwohl beitragen, Mütter praktisch unterstützen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken und die gesellschaftliche Leistung von Familien anerkennen. Stattdessen zeichnet die PVER eine ideologisch belastete Pro-Abtreibungs-Kampagne aus, die keine Bürgerinitiative im üblichen Sinne ist.
Die Europäische Kommission hatte sich bereits im Februar 2026 gegen die Schaffung eines neuen eigenständigen EU-Fonds zur Bereitstellung finanzieller Mittel für den grenzüberschreitenden Zugang zur Abtreibung ausgesprochen. Das Kernanliegen der ‘My Voice, My Choice’-Initiative wurde also bereits damals abgelehnt. Offensichtlich wird nun versucht, dieses Thema nachträglich über die PVER politisch aufzuwerten.
Diese Abtreibungsdebatte findet zu einer Zeit statt, in der die Bundesrepublik Deutschland die niedrigste Geburtenrate seit der Wiedervereinigung verzeichnet. Gerade eine familienfreundliche Politik, die Kinder schützt und Familien stärkt, kann dazu beitragen, demografische und soziale Herausforderungen zu bewältigen. Dass Kinder unsere Zukunft sind, darf keine leere Floskel bleiben. Über all diesen Fragen stehen die Würde jedes Menschen und das Recht auf Leben. Diese Grundsätze werden wir als AfD-Fraktion sowohl im Deutschen Bundestag als auch in internationalen Gremien verteidigen.“
Die AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Bessin, Mitglied im Familienausschuss des Bundestages und der PVER, ergänzt dazu:
„Die EU hat sich nicht in nationale Regelungen, wie Lebensschutz und Familienrecht einzumischen. Mit einer solchen Regelung würden nationale Parlamentsentscheidungen unterlaufen, die Abtreibung dann sogar über die EU mit Steuergeld finanziert. Das darf nicht sein! Insgesamt wurde damit der ideologische Kampf der Linken weiter ausgebaut, da sich diese Organisation in den sozialen Medien nicht nur für Abtreibungen, sondern für Regenbogen-Politik in der typischen linken Agenda ausspricht.”
Quelle: afdbundestag.de





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