AfD-Fraktion lehnt DGB-Forderung nach Zwangsbetriebsrenten ab
Berlin, 8. Juni 2026. Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, fordert im Zuge der Rentenreform die Einführung einer verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorge für alle Beschäftigten. Die neue Pflichtvorsorge soll zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung eingeführt und von den Arbeitgebern mindestens mitfinanziert werden. Dazu teilt der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, René Springer, mit:
„Der DGB versucht einmal mehr, die Folgen einer jahrzehntelang verfehlten Rentenpolitik mit neuen Zwangsabgaben zu kaschieren. Eine verpflichtende Betriebsrente löst keines der strukturellen Probleme im Rentensystem, sondern verteuert Arbeit, belastet insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen und schmälert die verfügbaren Einkommen der Beschäftigten.
Deutschland braucht keine zusätzliche Belastungswelle für Beschäftigte und Unternehmen. Wer den Bürgern mehr Altersvorsorge ermöglichen will, muss ihnen mehr Netto vom Brutto lassen, statt immer neue Pflichtsysteme zu schaffen.
Die betriebliche Altersvorsorge muss außerdem attraktiver werden – nicht verpflichtend. Deshalb hat die AfD-Fraktion mit ihrem Antrag „Reform der betrieblichen Altersvorsorge durch ein digitales Standardfondsmodell“ (BT-Drs. 21/4834) ein modernes Konzept vorgelegt. Unser Modell setzt auf staatlich regulierte, kostengünstige Standardfonds nach dem Vorbild erfolgreicher Systeme in Schweden und Großbritannien. Es verbindet hohe Renditechancen mit niedrigen Verwaltungskosten und größtmöglicher Transparenz. Arbeitnehmer und Arbeitgeber erhalten dabei flexible und unbürokratische Lösungen statt neuer Zwangsmodelle.“
Quelle: afdbundestag.de





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