Entwicklungspolitik darf nicht zur weltweiten Gesellschaftspolitik auf Kosten deutscher Steuerzahler werden
Berlin, 10. Juli 2026. Zu den Auswirkungen der aktuellen Änderungen bei den Lieferkettenvorgaben auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Entwicklungsstaaten erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rocco Kever:
„Die Diskussion um das Lieferkettengesetz zeigt, dass Deutschland bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Entwicklungsstaaten einen neuen Kurs braucht. Weder überzogene Regulierung noch einseitige Vorgaben aus Europa schaffen nachhaltige Entwicklung. Entscheidend sind verlässliche Partnerschaften, Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Selbst eine Abschwächung der bisherigen Regelungen kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der politische Ansatz der vergangenen Jahre Schaden angerichtet hat. Wenn deutsche Unternehmen durch zusätzliche Anforderungen und Unsicherheiten bei Investitionen in Entwicklungsstaaten gebremst werden, verlieren auch die Partnerländer wichtige Chancen auf Arbeitsplätze, Technologietransfer und wirtschaftliches Wachstum. Viele Entwicklungsstaaten sind auf ausländische Investitionen und internationale Wirtschaftsbeziehungen angewiesen. Wenn europäische Vorgaben die Zusammenarbeit erschweren, werden sich diese Länder zunehmend andere Partner suchen, die weniger ideologisch und stärker an wirtschaftlichen Interessen orientiert handeln. Deutschland muss deshalb seine internationale Zusammenarbeit neu ausrichten: weniger Bevormundung, weniger Bürokratie und mehr wirtschaftliche Partnerschaften mit konkretem Nutzen für beide Seiten. Nachhaltige Entwicklung entsteht durch Wachstum, Handel und Investitionen – nicht durch politische ideologische Vorgaben, die wirtschaftliche Beziehungen nicht fördern, sondern schwächen. Die AfD-Fraktion fordert eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, die deutsche Interessen berücksichtigt, Partnerländer stärkt und ihnen echte Entwicklungsperspektiven eröffnet.“
Quelle: afdbundestag.de





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