Kanzleramtschef Frei irritiert mit Äußerungen zu geplanten Elterngeldkürzungen
Berlin, 29. Mai 2026. Der Chef des Bundeskanzleramts, Thorsten Frei (CDU), hat die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen bei den Elterngeldleistungen verteidigt. Im TV-Gespräch bei Maybrit Illner legte er offen, dass er die in Rede stehenden Einsparungen von 500 Millionen Euro Elterngeld für unproblematisch hält. Frei verwies in diesem Zusammenhang auf die weiter sinkenden Geburtenzahlen. Dazu erklärt der bildungs- und familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt:
„Erneut hat ein Vertreter der Bundesregierung unverhüllt zum Ausdruck gebracht, dass man im Bundeskabinett nicht gewillt ist, die sich vollziehende Demographische Katastrophe Deutschlands durch eine aktive Familienförderpolitik zu stoppen.
Statt die derzeit zu gewärtigende niedrigste Geburtenrate seit dem Notjahr 1946 endlich zum Anlass für erhebliche Entlastungen für Eltern und Familien zu nehmen, führt Kanzler-Intimus Frei die sinkenden Neugeborenenzahlen ausgerechnet als Argument und zu nutzende Gelegenheit für Streichungen beim Elterngeld an.
Es war ein entlarvender Auftritt des Kanzleramtschef, der einmal mehr offenlegte, wie wenig der Union an einer gedeihlichen Zukunft unserer Nation gelegen ist.
Die AfD-Fraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, das Elterngeld unangetastet zu lassen. Es kann nicht wahr sein, dass ausgerechnet Familien in Deutschland für die halsbrecherische Außen-, Energie- und Migrationspolitik der schwarz-roten Regierung noch stärker als bislang zur Kasse gebeten werden. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft.“
Quelle: afdbundestag.de





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