Deutsche Erinnerungskultur neu ausrichten

Berlin, 18. August 2026. Wir, die AfD-Bundestagsfraktion, fordern mit unserem Antrag eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur, um eine ausgewogene gesamtdeutsche Perspektive zu schaffen, die sowohl die Höhen als auch die Tiefen unserer Geschichte gleichermaßen würdigt. Statt einer einseitigen Fixierung auf die Verbrechen der NS- und SED-Diktatur soll eine Bundeskonzeption national bedeutsamer Gedenkstätten, Denkmäler und Erinnerungsorte entstehen, die von Otto dem Großen über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, die Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts, die Reichsgründung, das Kaiserreich, die Weimarer Republik bis hin zur Wiedervereinigung 1990 reicht. Damit wollen wir das nationale historische Erbe Deutschlands sichtbar machen, das Bewusstsein für unsere Geschichte und Staatlichkeit stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern, indem wir positive identitätsstiftende Orientierungspunkte in den Mittelpunkt stellen, ohne die notwendige Mahnung an die dunklen Kapitel unserer Vergangenheit zu vernachlässigen.

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Quelle: afdbundestag.de

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