Edgar Naujok: Deutscher Pass darf kein Sozialticket sein!

Mehr als jeder zweite Arbeitslose in Deutschland hat inzwischen einen Migrationshintergrund. Eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit zeigt: 52,6 % der knapp drei Millionen Erwerbslosen haben ausländische Wurzeln. Besonders bemerkenswert: 307.601 arbeitslose Deutsche besitzen einen Migrationshintergrund – damit wurde bereits jeder sechste arbeitslose Deutsche eingebürgert.

Während die Arbeitslosenquote bei Deutschen ohne Migrationshintergrund bei 3,8 % liegt, beträgt sie bei Eingebürgerten über 10 %. Diese Zahlen werfen Fragen zur bisherigen Einbürgerungs- und Migrationspolitik auf.

Trotzdem behaupten Vertreter der Bundesregierung weiterhin, es gebe keine Einwanderung in die Sozialsysteme. Die aktuellen Zahlen sprechen eine andere Sprache. Wer den Sozialstaat dauerhaft sichern will, muss Migration stärker an Qualifikation, Eigenverantwortung und wirtschaftliche Selbstständigkeit knüpfen.

Für die AfD-Bundestagsfraktion ist klar: Der deutsche Pass darf nicht am Ende einer gescheiterten Integration stehen. Er muss Ausdruck einer gelungenen Integration, gesicherter Lebensunterhalt und eigener Leistung sein.

Ich setze mich deshalb im Deutschen Bundestag für eine kontrollierte Migrationspolitik, den Schutz unserer Grenzen und eine konsequente Durchsetzung der gesetzlichen Voraussetzungen für Einbürgerungen ein. Unser Sozialstaat ist für diejenigen da, die ihn tragen – nicht als Anreiz für ungesteuerte Zuwanderung.

Edgar Naujok
Mitglied des Deutschen Bundestages
Direkt gewählt im Landkreis Leipzig

Quelle: Kleine Anfrage von René Springer, MdB, AfD

Quelle: www.afd-landkreisleipzig.de

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