Die Zukunft der Organspende liegt in der Züchtung von Organen
Berlin, 21. September 2026. Mehrere Ärzte und Verbände, darunter das DIVI, haben vorgeschlagen den Hirntod als Voraussetzung der Organspende durch den Herztod zu ersetzen. Diese Woche debattiert der Bundestag zudem über die Widerspruchslösung bei der Organspende. Die AfD-Bundestagsfraktion steht dem kritisch gegenüber. Dazu teilt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, mit:
„Statt ständig zu versuchen, die Organspende-Regelung zu ändern, sollte mehr Geld in die Forschung der Züchtung von Gewebe investiert werden. Die Zukunft der Medizin liegt nicht darin, mehr Menschen auszunehmen, sondern im Labor Organe zu züchten, die man den Menschen dann einsetzen kann, ohne dass dafür ein anderer Mensch leiden muss.
Menschen mit Hirnströmen die Organe zu entfernen und ihnen dabei womöglich immense Schmerzen zuzufügen, wird die Akzeptanz für Organspenden in der Bevölkerung massiv schmälern. Schon aktuell ist nicht unzweifelhaft erforscht, was ein Mensch spürt, dem Organe entnommen werden, denn die Organentnahme kann nur bei einem noch lebenden Menschen erfolgen. Man weiß nicht, was über das Rückenmark gegebenenfalls noch an Schmerzempfinden für den Menschen da ist, selbst wenn keine Hirnströme mehr messbar sind. Nun auch noch bei Hirnaktivität Menschen lebenswichtige Organe zu entnehmen, ist unverantwortlich. Es führt gegebenenfalls auch zu Anreizen Reanimation vorzeitig zu beenden, um an die Organe zu kommen. Das sollte auf keinen Fall geschehen.
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert eine Beibehaltung der bisherigen Zustimmungslösung, bei der Bürger auf freiwilliger Basis als Organspender fungieren können. Wer dies nicht möchte, darf vom Staat nicht gezwungen werden, einer Entnahme seiner Organe aktiv widersprechen zu müssen.“
Quelle: afdbundestag.de





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