Edgar Naujok: Bundesregierung trägt Verantwortung für das Ende deutscher Traditionsmarken

+++ Pressemitteilung +++
Berlin, 12.10.2026

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Edgar Naujok kommentiert die Produktionsstilllegung der Thüringer Porzellanmanufaktur Kahla wie folgt:

„Wenn eine bekannte deutsche Traditionsmarke wie die Porzellanmanufaktur von Kahla vor dem Aus steht, dürfen wir das nicht einfach als gewöhnlichen Strukturwandel abtun. Hinter solchen Unternehmen stehen Arbeitsplätze, jahrzehntelanges Wissen sowie ein Stück deutscher Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Es ist Aufgabe der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass solche Betriebe in unserem Land weiterhin eine Zukunft haben.
Statt die Wirtschaft mit hohen Energiekosten, Bürokratie und immer neuen Belastungen zu konfrontieren, muss die Bundesregierung endlich die Voraussetzungen für wettbewerbsfähige Produktion in Deutschland schaffen. Wer den Industriestandort erhalten will, muss auch die Unternehmen stärken, die hier produzieren und Arbeitsplätze sichern.
Es kann nicht sein, dass traditionsreiche Marken verschwinden, während die von Merz geführte Bundesregierung die wirtschaftlichen Probleme des Landes verwaltet, anstatt sie entschlossen anzugehen. Die Bundesregierung muss sich daran messen lassen, ob Deutschland auch künftig ein Land bleibt, in dem produziert, ausgebildet und Wertschöpfung geschaffen wird. Der Erhalt unserer industriellen Substanz darf nicht länger an den Rand der Wirtschaftspolitik gedrängt werden.“

Edgar Naujok
Mitglied des Deutschen Bundestages
Direkt gewählt im Landkreis Leipzig

Quelle: www.afd-landkreisleipzig.de

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